Weihnachtspunsch

Ist es bitterkalt

und Weihnachtsmusik schallt,

wird groß angeprallt:

Treffen um halb 8,

aber diesmal nicht zur Schneeballschlacht.

Zwischen Stroh und Reisig,

am Karlsplatz,

denn wir waren fleißig.

Punsch war angesagt,

auch wenn er nicht allen schmecken mag.

Damit wir nicht einfroren,

wurden immer wieder neue Punschstände auserkoren.

Ab gings zu den Museen,

wo uns einfielen neue Ideen.

David war unser Opfer,

der glaubt vielleicht jetzt wir haben einen „Klopfer“ :-)

Danach stampften wir Wichteln weiter,

noch immer froh und heiter.

Die Blase wurde unterwegs entleert,

und statt Gesundes vom Herd,

wurden’s Pommes Frites,

ja die waren ein Hit!

Nächste Station, Altes AKH,

doch da freute es nicht mir die PH-Schar.

Bei Tee lungerte der Rest bei Antonia rum,

schaute Film und war stumm.

Keine Exzesse, nichts schlug uns auf die Leber,

wir sind halt einfach die PH-Streber :-)

ALARM, ALARM!

Es ist Dienstag, der 23.11.2010, ein langer Tag. Um 8:00 beginnt er mit „Lernen unter erschwerten Bedingungen“ und endet um 19:30. Was gibt es Schlimmeres als eine Vorlesung um 18:00? Wir reden hier von Schulrecht, ggezeichnet von Dominique Jahnähnende Langeweile. Im Audimax sind gerademal geschätzte 60 StudentInnen anwesend. Unter ihnen natürlich auch ein paar fleißige, strebsame F-ler, wie Domi, Carina, Alice, Kathi, ich und vielleicht noch einige mehr. Um 19:30 nach 1 ½ Stunden schulrechtlichem, sowie geschichtlichem Vortrag, wollen wir alle nur noch eines: NACH HAUSE! Nur Domi und Carina haben noch eine Mission geplant. Die beiden sind auf den Weg ins 2er-Haus, weil Domi den Einfall hat, sich in diesem Augenblick für die Prüfung in Erziehungswissenschaften anzumelden. Carina begleitet sie und eine spannende Reise für unsere beiden Studienkolleginnen beginnt. Sie schleichen durch die PH. Carina erzählt Domi eine gruselige Horrorstory von einem Schulmörder, was den Gänsehauteffekt beträchtlich erhöht. Der Weg durch das bereits leere Schulgebäude wird aufregend und zur Herausforderung. Endlich in Haus 2 gelandet, trägt sich Domi in der Liste für ihren Prüfungstermin ein. GESCHAFFT! Plötzlich gehen die Lichter in der PH aus. Zunächst amüsiert über die Tatsache, dass es finster, unheimlich und aufregend ist, beschließen unsere Kolleginnen aus dem Gebäude zu fliehen. Sie sind auf der Suche nach offenen Fenstern und treten in die Kinderbubentoilette ein. Ja, es gibt eine Chance zu fliehen, nach Hause zu kommen. Das Fenster lässt sich jedoch nur kippen. Eventuell lässt sich Domi durch den Spalt quetschen, aber Carina glaubt nicht daran, durch die minimale Öffnung hindurchzugelangen.
WAS NUN? Die Beiden beschließen Alice zu kontaktieren, aber sie hebt nicht ab. Bei Kathi haben sie mehr Glück, denn sie erwidert nicht nur den Anruf, sondern kann ihnen auch die private Telefonnummer einer unserer Praxisbetreuerin geben. Auch diese hebt ihren Hörer ab, ist natürlich total nervös und aufgeregt, denn was uns bis zu diesem Tag niemand gesagt hat, dass um 20:00 der ALARM losgeht. Es ist 5 vor 8. Die Praxisbetreuerin konnte den Portier erreichen. Schlussendlich ist es er, der unsere lieben Studienkolleginnen vor dem Polizeieinsatz rettet!

Der ganz normale PH-Wahnsinn :-)

Wie viele von den PH-StudentInnen haben vorab versucht, das Ausmaß des zu erwartenden Aufwands für das Studium herauszufinden? Und wie viele haben mehr als oberflächige und schwammige Antworten erhalten? Daher möchte ich hier versuchen, das etwas zu konkretisieren…

Los ging es am Anfang des ersten Semesters mit dem Einführungsmonat – wow, Unistart!

Neben den frischgebackenen MaturantInnen, Um- und Umum- (und evtl. Umumum-SteigerInnen von anderen Studien zum (jetzt hoffentlich endgültig richtigen) PH-Studium) und Spätentschlossenen (und sehr spät Entschlossenen) und Mütter, die mit ihren eigenen Kindern nicht genug haben, sitze ich in den ganzen Einführungsvorlesungen. Sehr interessant – Pädagogik, Didaktik, Schulrecht, Psychologie… alles neu.  In fast jeder Vorlesung kommt der hilfreiche Hinweis „Sie brauchen das gar nicht genau mitschreiben, dass hören Sie ALLES VIIIIIEL GENAUER noch einmal in den Vorlesungen in den kommenden Monaten.“

Aha. Sehr wichtige Einführungsveranstaltungen also.

 Oh, Moment, der erste Arbeitsauftrag: eine 5-seitige Zusammenfassung eines Buchkapitels.

Naja, und dann geht das Semester richtig los: Es ist spannend, es gibt viel aufzunehmen und noch viel mehr zu schreiben, im besten Fall nur:

  • Eine weitere Zusammenfassung eines Buchkapitels
  • Erarbeitung eines Themas inkl. Buchzusammenfassung inkl. Zeitleistenerstellung
  • Zusammenfassung einer Literaturrecherche
  • Reflexion einer Literaturerarbeitung
  • Interpretation eines Artikels
  • Regelmäßige Literaturstudien
  • Regelmäßige schriftliche Reflexionen des Praxisalltages

Und nebenbei erfreuen wir uns an dem normalen Prüfungsmonat einer jeden Uni zu Ende des Semesters. Es ist äußerst (oder oißerst? ;-) ) fürsorglich der ProfessorInnen, die sich hingebungsvoll bemühen, keine Fadesse im Studentenleben aufkommen zu lassen.

 Ist das PH Studium deshalb ein hartes, gemeines Studium? Nein, das kann ich aus voller Überzeugung sagen. Die ProfessorInnen sind fast ausnahmslos menschliche, verständnisvolle Wesen, die zwar fordern, aber absolut nicht überfordern.

Für alldiejenigen, die sich ernsthaft überlegen, auf der PH das Volksschullehramt zu studieren, sei gesagt: Es wird einem garantiert nicht langweilig bei dem Studium, aber der Stressfaktor hält sich wahrlich in überlebbarem Ausmaß! Und wenn man noch das Glück hat, in einer netten Gruppengemeinschaft zu sein, die Fantastisch ist – Studentenherz, was willst Du mehr!

Unser Zeichenunterricht

 

Projekt – Ästhetische Bildung wird zu ästhetischer Kunst

Es soll ja Menschen geben, die sich als ziemlich talentfrei beim Malen und Zeichnen bezeichnen…

Solche Personen gehen dann doch mit einem erhöhten Puls, geballten, feuchten Händen und dem fortwährenden Abrufen von Ausreden, was denn der Grund dieser Talentfreiheit sein könnte, in das erste Seminar ästhetischer Bildung an der Uni.

Genau solche Personen werden dann aber auch überrascht, wenn plötzlich kein Picasso, Van Gogh oder Monet skizziert werden soll – und auch kein dickes Skriptum über „Was ist Kunst“ auswendig gelernt werden soll… Plötzlich ist Kreativität gefragt!      Wow… man darf kreativ sein und zwar so wie man selber will – und nicht wie andere Kreativität für einen definieren!! Einfach ausprobieren und Spaß haben dabei – ein neues Gefühl. Da kommt sogar ehrliche Vorfreude auf die künftig selbst zu leitenden Unterrichtseinheiten Bildnerischer Erziehung auf.

Höhepunkt des Seminars bildete das gegenseitige Bodypainting – von Händen und Armen über Gesichter bis hin zu Bäuchen wurden gegenseitig angemalt. Manche Studentinnen waren hier sichtlich im Vorteil, nachdem sie durch die tägliche Schminkprozedur bereits teilweise mindestens semi-professionelle Erfahrungen hatten. Sogar jene, die anfangs dem Projekt wenig Begeisterung entgegenbringen konnten, ließen sich im Laufe dieser Einheit von der allgemein ausgelassenen Stimmung anstecken und ließen die Farben auf der Haut tanzen. Zusätzliche Augen, Münder und Nasen fanden sich auf Bäuchen, Händen und im Gesicht wieder. Gefakte Verletzungen, phantasievolle Muster und spannende Verzierungen auf fast allen Körperbereichen brachten Farbe in den Unterrichtsraum.

Alles in allem ein Top-Seminar, das sich auf das Wesentliche konzentriert: Spaß am kreativ sein – das Können kommt dann (bei denen es nicht schon längst einverleibt ist) seltsamerweise ganz von selbst –  langsam aber sicher, auch wenn es absolut erstaunt!

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Tonaufnahmen eingelangt! Der nächste Ö3-Hit?

Die Gruppe F hatte gestern wieder Gelegenheit, sich beim “Kreativen Gestalten im musikalischen Bereich” hervorzutun. Und sie tat sich! Geheime Aufnahmen wurden uns zugespielt, wir machen sie sofort öffentlich, denn so etwas darf der interessierten Allgemeinheit nicht vorenthalten werden:

Eiskristall

Fachleute äußerten sich nach der Session: “So etwas habe ich noch nicht erlebt! Ich hoffe, dass da noch viel Potential schlummert, denn das Bisherige ist unglaublich.”